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Das erste Posthorn - erschienen ein Jahr nach der letzten Wahl im Oktober 2002

Posthorn 1: Inhaltsverzeichnis

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Arbeit hat begonnenSeitenanfangStartseite

Unser Wahlverein für Esselbach, Steinmark und Kredenbach wird 1 Jahr alt

Als politischer Neuling haben wir unsere "Milchzähne" schon gezeigt und in der letzten Gemeinderatswahl nicht ganz unbeachtliche Erfolge erzielt.

Mit 18 % der Wählerstimmen haben uns die Bürger deutlich ihr Vertrauen ausgesprochen; zwei Gemeinderäte können seit Mai diesen Jahres die Belange der Bürgergemeinschaft Esselbach e.V. (BGE) im Gemeinderat vertreten. Wir sind ein bisschen stolz, in so kurzer Zeit so viel erreicht zu haben.

Für unsere Gemeinderäte Michael Väth und Peter Kern hat die Arbeit schon begonnen. Wir setzen dabei mit unseren Räten auf die konstruktive Zusammenarbeit mit allen Gemeindevertretern, denn wir sind uns unserer Aufgabe bewusst. Das Wohl und die Zukunft unserer Grunddörfer stehen im Mittelpunkt.

Es wird sich zeigen, dass eine bürgernahe und sachorientierte Politik, zum Wohle aller, ihre Früchte tragen wird. Im Rechnungsprüfungsausschuss der Gemeinde, im Zweckverband zur Wasserversorgung der Marktheidenfelder Gruppe und im Abwasserverband Esselbachgrund werden Michael Väth und Peter Kern positive Akzente setzen, mit Ihrer Kompetenz das Profil der Bürgergemeinschaft Esselbach e.V. herausarbeiten und in den Zweckverbänden auch die Interessen der Bischbrunner und Oberndorfer vertreten.

Für die Belange unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger haben wir alle stets ein offenes Ohr. Sprechen Sie uns an! Denn wir sind wirklich für Sie da !

Ihre Bürgergemeinschaft Esselbach e.V.

Uwe Heim, 2. Vors. (09394) 1480, uweheim@t-online.de

Einladung zum 1. ScheunenfestSeitenanfangStartseite

Der Erlös ist für das Esselbacher Kriegerdenkmal bestimmt

Am Samstag, den 14. September findet das erste "Scheunenfest" der Bü rgergemeinschaft Esselbach BGE e.V. statt. Dazu laden wir alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinden Esselbach und Bischbrunn, mit ihren Ortsteilen recht herzlich ein, mit uns ab 19.30 Uhr zu feiern.

Die Scheune des alteingesessenen Wirtshauses "Zur Krone" in Esselbach liefert dazu das urige Ambiente, um in geselliger Runde ein kühles Bier, oder einen guten Schoppen zu genießen. Für die musikalische Umrahmung sorgen "The Grufties".

Wir hoffen trotz des kurzfristig anberaumten Konzertes zu Gunsten der Flutkatastrophenopfer am Freitag, den 13. September in der Spessarthalle, zahlreiche Gäste aus allen Grundgemeinden begrüßen zu kö nnen.

Aus dem Erlös des Festes wollen wir die Umgestaltung des Kriegerdenkmales an der Esselbacher Kirche finanzieren helfen. Aufgrund einer Initiative von Gemeinderat Rainer Väth soll der Platz freundlicher gestaltet werden, was wir hiermit unterstützen wollen.

Das Kriegerdenkmal bildet zusammen mit Kirche, dem mittlerweile neu gestalteten Pausenhof, Pfarrhaus, Rathaus und dem Anwesen Freund den zentralen historischen Kern unseres Dorfes und prägt dessen Ortsbild.

Aus der WassergruppeSeitenanfangStartseite

Bei der ersten konstituierenden Sitzung am 3. Juli 2002 wurde, wie bereits in der Tagespresse berichtet, Dr. Leonhard Scherg als Vorsitzender vorgeschlagen und gewählt. Nicht erwähnt wurde allerdings das nachfolgend beschriebene Prozedere um die Wahl:

Da die Weihers- und künftig auch die Wachengrundbrunnen im Spessart liegen, wurde von dem neuen Verbandsrat Michael Väth, als einem Vertreter der Grundgemeinden, Bischbrunns Bürgermeister Richard Krebs als Alternativkandidat für den Wassergruppenchef vorgeschlagen.

Dieser lehnte jedoch eine Kandidatur als Verbandsvorsitzender ab, so dass wiederum Marktheidenfelds Bürgermeister Dr. Scherg als 1. Vorsitzender und im Anschluss daran Richard Krebs als 2. Vorsitzender gewählt wurde. Weitere Kandidaten wurden nicht vorgeschlagen.

Wasserdargebot WeihersgrundSeitenanfangStartseite

Künftig nur noch 500.000 l jährlich

Im Bericht des Vorsitzenden Dr. Scherg anlässlich der ersten Verbandssitzung führte er aus, dass künftig (ab 2004) im Weihersgrund nicht mehr die erwarteten 600.000 mü, sondern nur noch 500.000 mü jährlich gefördert werden düfen. Bislang waren es zwischen 700.000 müund 730.000 mü.

Aufgrund dieser Aussage erkundigte sich Michael Väth bei Herrn Dr. Scherg, 1. Bürgermeister der Stadt Marktheidenfeld, inwieweit es im Hinblick auf die Wasserfunde bei den Mainbergbohrungen bei den bereits gemeldeten 5 l/Sekunde geblieben ist.

Dieser erklärte daraufhin, dass in den Monaten September bzw. Oktober nochmals Pumpversuche durchgeführt werden, um die Schüttung auch in Trockenmonaten ermitteln zu können.

Kostenverteilung der WachengrunderschließungSeitenanfangStartseite

3,2-4 Mio. Euro werden auf acht Gemeinden umgelegt

Gegen Ende dieses Jahres wird vermutlich noch eine Entscheidung über die Verteilung der Kosten i.H.v. ca. 3,2-4 Mio. Euro für die Wachengrunderschließung an die einzelnen Mitgliedsgemeinden stattfinden.

Ab 2003 ist mit den ersten sogen. Investitionsumlagen an die Kommunen zu rechnen. Nachdem diese Kosten wiederum direkt an die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinden weitergegeben werden, werden wir uns für einen Verteilungsschlüssel einsetzen, der die Spessartgemeinden möglichst wenig belastet.

Ein konkreter Vorschlag hierzu wurde bereits von der BGE ausgearbeitet und wird dem Gemeinderat Esselbach in seiner Sitzung am 12. Sept. 2002 vorgestellt werden.

Zu diesem Thema werden wir noch berichten

Aus dem AbwasserverbandSeitenanfangStartseite

Trennsysteme Stand der Technik, Schmutz- und Mischkanal im Vergleich

Im Oberndorfer Neubaugebiet Rosenberg III wurde erstmals von der Gemeinde Bischbrunn ein sogen. Trennsystem im Zuge der Kanalisierung eingebaut.

Im Bereich der Abwassertechnik kennt man zwei Arten der Kanalisation:

Zum einen das Trennsystem, bei dem nur reines Schmutzwasser über die Kanäle der Kläranlage zugeführt wird. Oberflächen-, Drä nage- und Dachrinnenwasser wird dagegen in einem zweiten Rohr über Regenrückhaltebecken dem Vorfluter) direkt zugeführt. Zu bedenken ist in diesem Zusammenhang auch, dass Regenrückhaltebecken für reines Oberflächenwasser in offener Erdbauweise und damit bedeutend gü nstiger hergestellt und unterhalten werden können, als betonierte für Schmutzwasser.

Die zweite Variante ist die Mischkanalisation, wie sie bei uns üblich ist. Hier wird Schmutz-, Oberflächen- und Dränagewasser über einen Kanal der Kläranlage zugeführt, ob das Wasser nun klärbedürftig ist oder nicht.

Gerade die angeschlossenen Hausdränagen und Brunnen sorgen dafür, dass auch nicht behandlungsbedürftiges Wasser nach Regenfällen als sogen. "Fremdwasser" über die Kläranlage läuft.

Dies führt wiederum zu Strafabgaben die Esselbach und Bischbrunn regelmäßig an den Staat bezahlen müssen.

Dies hat auch zur Folge, dass Schmutzwassermischkanäle wie z.B. in Kredenbach im Welzengraben und der Spessartstraße, bei starken Regenfällen überlastet sind und teilweise die Keller, insbesondere bei fehlenden Rückschlagventilen, überflutet werden. Aus vorgen. Gründen entsprechen Trennsysteme bei Neubaugebieten dem Stand der Technik und die Mischkanäle sind "Schnee von gestern". Letztere werden wohl künftig nur noch bei der Sanierung von Altortbereichen zum Einsatz kommen und hier auch nur bedingt.

Schreckgespenst HofversiegelungssteuerSeitenanfangStartseite

Vorsorge im Zuge anstehender Baumaßnahmen

Im Vorfeld der letzten Kommunalwahlen, schrieb sich die eine oder andere Partei das Thema "Hofversiegelungssteuer" auf die Fahne.

Gemeint ist damit, die Heranziehung der überbauten Fläche (Hä user, Scheunen, Hallen), sowie der nicht versickerungsfähigen Hofflä che zu den Abwassergebühren. In Frage kommt hier insbesondere Teer und fugenlos verlegtes Pflaster.

An dem Gesamtaufkommen einer Gemeinde im Hinblick auf die Abwassergebühr ändert sich dadurch nichts; unterm Strich bleibt alles gleich.

Lediglich innerhalb der Grundstückseigentümer gibt es, je nach versiegelter Fläche, bei dieser Regelung Verschiebungen. Dieser Abrechnungsmodus wird bereits angewandt und ist im Prinzip verursacherbezogen.

Vorsorge kann hier der Grundstückseigentümer treffen, der seinen Hof möglicherweise wegen des Einbaus eines Kontrollschachtes und dem Zusammenführen von Abwasserrohren oder anderen Bauarbeiten aufgraben muss. Im Zuge solcher Maßnahmen ist es eine Über legung wert, inwieweit eine Zisterne gesetzt und genutzt, sowie insbesondere bei talseitig liegenden Grundstücken, anschließend die Hoffläche versickerungsfähig gestaltet werden kann.