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Das zweite Posthorn - erschienen zu Weihbachten 2002

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Umgestaltung des Kriegerdenkmals SeitenanfangStartseite

Das erste BGE-Scheunenfest wurde ein voller Erfolg - Beitrag zur Umgestaltung

Im November konnte von den Gemeinderäten der BGE, Peter Kern und Michael Väth, unserem Bürgermeister, Klaus Hofmann, ein Scheck für die Umgestaltung des Kriegerdenkmals in Esselbach überreicht werden.

Diese optische Aufwertung wurde von Gemeinderat Rainer Väth angeregt und geplant. Bürgermeister Klaus Hofmann ermöglichte durch den unbürokratischen Einsatz der Gemeindearbeiter eine kostengünstige Neugestaltung, die zur Verschönerung des Ortskerns beiträgt.

Die Bürgergemeinschaft Esselbach e.V. nahm dies zum Anlass, den Erlös ihres ersten "Scheunenfestes" im urigen und rustikalen Ambiente des Anwesens Gasthaus "Zur Krone", zur Verfügung zu stellen. Etwa 250 Gäste folgten der Einladung und erlebten einen gelungenen Abend, bei dem trotz der moderaten Preise, 250,- Euro für die gute Sache erzielt werden konnten. Für die musikalische Unterhaltung sorgten, nebst einigen Gästen, das Stimmungsensemble "The Gruftis". Für das Gelingen des Abends ist neben den zahlreichen Helfern des Wahlvereins natürlich auch der Kronenwirtin Josephine Zwißler zu danken.

Der Erfolg des Festes lässt keinen Zweifel an einer Wiederholung dieser kultigen Veranstaltung aufkommen. Um der Witterung gerecht zu werden, wird das Scheunenfest im nächsten Jahr schon am 23. August stattfinden.

Kommentar: Marktheidenfeld vertritt seine Interessen Seitenanfang Startseite

Die Fakten sind bekannt:

Dr. Scherg spekuliert offensichtlich darüber hinaus mit der Option auch noch den Mainberg über die Wassergruppe zu versorgen. Hat aber nicht Marktheidenfeld am Mainberg eigenes Wasser zur Verfügung ?

Eigene städtische Ressourcen ggf. zurück zu halten und im Gegenzug die der Wassergruppe zu opfern, kann kein partnerschaftliches Verhalten begründen - es käme vielmehr einer fastausschließlichen Bedienung der Marktheidenfelder Interessen gleich.

Was sollte ansonsten von dem Wasservorkommen der Wachengrunderschließung für die restlichen 7 Kommunen des Zweckverbandes übrig bleiben - von Reserven ganz zu schweigen? Außer Spesen nichts gewesen?

Die Vertreter der kleineren Kommunen sind hier gefordert die Interessen ihrer Bürgerinnen und Bürger zu wahren. Gleichzeitig muss an das Verantwortungsbewusstsein der Stadt Marktheidenfeld appelliert werden.

Dies insbesondere, als es doch gerade in unserer unmittelbaren Nachbarschaft lobenswerte Beispiele für das Engagement sogar kleiner Gemeinden um die Aufrechterhaltung einer selbständigen Wasserversorgung gibt: So investierte Erlenbach in den Jahren 1999 und 2000 alleine für Bohrungen ca. 0,6 Mio. Euro. Für den Gesamtausbau der Brunnen werden insgesamt etwa 3 Mio. Euro bereit gestellt werden müssen. Und dies bei einem jährlichen Gesamthaushalt der Erlenbacher Gemeinde in Höhe von ca. 3 Mio. Euro.

Uwe Hermann Heim

2. Vorsitzender

Aus der WassergruppeSeitenanfangStartseite

Kostenverteilung der Wachengrunderschließung

Entscheidung über ca. 4 Mio. Euro bereits im kommenden Frühjahr?

Noch vor etwa eineinhalb Jahren favorisierte der alte und neue Verbandsvorsitzende der Wassergruppe, Dr. Leonhard Scherg, die Finanzierung der Wachengrunderschließung über Beitragsbescheide an die einzelnen Mitgliedsgemeinden mit vier konkreten Vorschlägen.

Diese orientierten sich am vergangenen Verbrauch, sowie den derzeitigen Einwohnerzahlen der angeschlossenen Gemeinden. Die Folge wäre, dass eine erwartete massive Verbrauchsverschiebung zugunsten der Industriestandorte, Marktheidenfeld (Altfeld) und Kreuzwertheim (Wiebelbach), im Jahre 2020, nicht berücksichtigt wird.

Den Löwenanteil würden damit die angeschlossenen kleineren Gemeinden, wie Bischbrunn, Triefenstein, Hafenlohr, Rothenfels, Schollbrunn, Hasloch und Esselbach zahlen.

BGE-Modell den Bürgermeistern vorgestellt

Am 06.11.2002 stellte unser Verbandsrat Michael Väth den Vertretern der Mitgliedsgemeinden im Esselbacher Rathaus, ein von der BGE entwickeltes Kostenverteilungsmodell vor.

Es berücksichtigt eben diese erwartete Verbrauchsverschiebung zum Nachteil fast aller Mitgliedsgemeinden und würde damit insbesondere auch die Einwohner der kleineren Grundgemeinden stark entlasten.

Die Resonanz bei den anwesenden Bürgermeistern war jedoch eher verhalten Marktheidenfelds stellvertretender Bürgermeister Manfred Stamm entrüstete sich gar über eine derartige Finanzierung, weil sie für die Stadt Marktheidenfeld mit höheren Kosten verbunden wäre. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang war die Unterstützung der beiden großen Kommunen durch den Bürgermeister Richard Krebs.

Höhere Wassergebühren?

Die Kosten sollen nun über höhere Wassergebühren von den Bürgern getragen werden. Dafür sprachen sich alle Bürgermeister in der Verbandsausschusssitzung vom 08.10.2002 aus.

Die Gebührenfinanzierung birgt für uns jedoch Nachteile:

Künftige Entwicklungen können nur über Beitragsbescheide an die jeweiligen Gemeindebürger und nicht über höhere Wassergebühren berücksichtigt werden.

Die Finanzierung über höhere Wassergebühren (ca. 0,5 Euro/mü) würde zwischen 2009 und 2014 auslaufen. Die große Verbrauchsverschiebung zugunsten der Industriestandorte wird jedoch erst 2020 erwartet, so dass die Baumaßnahme längst abgezahlt wäre.

Bis dahin hätten die übrigen Gemeinden den proportional höheren Verbrauch und müssten dementsprechend mehr zahlen.

Wie sich die jeweiligen Finanzierungsmodelle konkret in Zahlen auf die Esselbacher und Bischbrunner Bürger auswirken, wird in einer der nächsten Ausgaben erläutert.

Überhöhte Zahlungen durch Grundgemeinden?

Bayer. Innenministerium: Wer bestellt, der zahlt!

Bereits mehrfach betonte Richard Krebs, dass unter anderem Marktheidenfeld in den vergangenen Jahren einige Male bei Wasserknappheit ihre an die Wassergruppe angeschlossenen Ortsteile zum Teil selbst beliefert und damit die Versorgungslage entschärft habe.

Ein Verhalten, dass nach unserer Meinung unter Partnern allgemein üblich ist und eigentlich keiner besonderen Erwähnung bedürfte. Insbesondere, weil sie über entsprechende eigene Reserven verfügen. Insofern kann dies kein Grund sein, dass sich gerade die kleineren Kommunen künftig überproportional an der Finanzierung beteiligen sollen. Dies käme einem Sonderopfer gleich.

Im Hinblick auf die˙ Kostenverteilung wäre das Prinzip "Wer bestellt, bezahlt" sachgerecht.

Von Seiten der bayerischen Staatsregierung ist sogar beabsichtigt, dieses sogen. Konnexitätsprinzip in der Verfassung zu verankern (s. Main-Echo v. 10.12.02). Über diese Entwicklung sind wir naturgemäß sehr erfreut. Auch das BGE-Modell sieht vor, dass jede Kommune für die Gebiete zahlt, die sie zusätzlich zur Versorgung angemeldet hat.

Wasserversorgung Mainberg

Dr. Scherg lässt nicht locker

In der Verbandsausschusssitzung (Teilnehmer sind hier nur die Bürgermeister!) der Wassergruppe vom 08.10.02 wurde das Thema Mainbergversorgung erneut angesprochen. Der Vorsitzende, Dr. Scherg, erläuterte in diesem Zusammenhang die Position der Stadt Marktheidenfeld. Hierzu ein Auszug aus dem Sitzungsprotokoll:

"Der Vorsitzende erklärt, dass noch weitere Bohrungen und Versuche notwendig sind. Der Wasserlieferungsvertrag zwischen der Stadt und dem Zweckverband beinhaltet eine Obergrenze von jährlich 150.000 cbm. Nach dem Vertrag muss die Stadt weiter Abnehmer des Zweckverbands sein und werde die vereinbarte Obergrenze auch ausschöpfen. Über die Versorgung des Gebietes "Mainberg" muss zu gegebener Zeit verhandelt werden. Dabei ist dann zu prüfen, was ist wirtschaftlicher - eine Versorgung durch den Zweckverband oder eine Versorgung aus eigenen Brunnen."

BGE - planvolles Vorgehen zur Sicherung unserer Interessen

Empfehlung des Gemeinderates an seine Verbandsräte?

In der Esselbacher Gemeinderatssitzung vom 21.11.02 stellte Michael Väth den Antrag, die Finanzierung der Wachengrunderschließungen vorab im Gemeinderat zu behandeln.

Die Interessen der Gemeinde Esselbach sollen demnach klar von den Ratsmitgliedern definiert werden, bevor dieses Thema in der Verbandsversammlung der Wassergruppe endgültig beschlossen wird. Dazu müsste eine Empfehlung, und keine bindende Weisung des Ratsgremiums, an seine drei Verbandsräte in der Wassergruppe ergehen.

Wie Bürgermeister Klaus Hofmann in der Sitzung vom 5. Dezember mitteilte, wird dieses Thema deshalb ggf. bereits im Januar auf die Tagesordnung kommen.

Kurzmeldungen Seitenanfang Startseite

Hauptstraße Esselbach

Entgegen früherer Aussagen des Landratsamtes wird die zweite Hälfte der Esselbacher Hauptstraße dieses Jahr nicht mehr asphaltiert. Das Geld ist alle, geteert wird erst 2003

Lindenstraße Steinmark

Die Gehsteigabrechnung im Bereich der Kreisstraße, vom Ortseingang bis zur Schulstraße, verzögert sich, da die letzte Rechnung seitens des Landratsamtes noch nicht vorliegt. Stand 07.Nov. 2002.

Gebühren- und Beitragsfinanzierung

werden wir in einer der kommenden Ausgaben näher erläutern. Sie werden in den nächsten Jahren nicht nur bei der Wachengrunderschließung, sondern auch beim Bau der Rückhaltebecken unseres Abwasserverbandes Esselbachgrund, Anwendung finden.

Die nächste Ausgabe erscheint vorraussichtlich im Januar 2003.