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Grundsatzprogramm der BGE

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Grundsatzprogramm der BGE

Meine lieben Mitbürgerinnen und Mitbürger unserer Heimatgemeinde Esselbach mit seinen Ortsteilen Kredenbach und Steinmark.

Mit meiner Familie grüße ich Sie alle recht herzlich und bitte um Ihr Vertrauen.

Ja, Ihr Bürgermeister will ich werden!

Das wäre für mich eine große Ehre, aber eine noch größere Verpflichtung.

Als geborener Esselbacher mit ausgeprägter Heimatverbundenheit, liegen mir unsere Orte sehr am Herzen.

1. Grundsätzliches SeitenanfangStartseite

Mein Ziel ist es, mich als Ihr Bürgermeister für eine gute, vorausschauende Weiterentwicklung und für ein lebens- und liebenswertes Esselbach mit ganzer Kraft, Sachverstand und Herzen einzusetzen. Hierbei werde ich größten Wert auf die Erhaltung und Stärkung des Einflusses unserer Gemeinde im Wettbewerb mit den größeren Kommunen legen, um unsere Selbstständigkeit auch langfristig zu sichern.

Wohnumfeldverbesserungen, Ortsverschönerung, Dorferneuerung, Schaffung von preiswerten und erschwinglichen Bauplätzen, in erster Linie für Einheimische, dies sind Ziele von mir.

Jeden jungen Menschen, den wir bei uns behalten dürfen, bedeutet ein Stück Zukunft für unsere Gemeinde.

Aber auch der Altortbereich darf nicht vernachlässigt werden.

Nicht alle Ziele sind jedoch aufgrund der finanziellen Situation der Gemeinde innerhalb der kommenden Wahlperiode erreichbar.

2. Unser Kindergarten SeitenanfangStartseite

Unser Kindergarten erfüllt eine große Aufgabe für die Zukunft der Gemeinde und insbesondere unserer Kinder.

Hier werden, neben dem Elternhaus, die Wurzeln für das Zusammenwachsen der Dorfgemeinschaft gelegt, die sich über Schule, Kirchen und Vereine fortsetzen.

Wie wir unseren Kleinsten eine positive Entwicklung ermöglichen, so werden diese den Weg auch beibehalten.

Unser Kindergarten hat daher einen sehr hohen Stellenwert. Ich werde alles tun, um diesen zu sichern und unseren Kindern schon in diesem Alter eine gute Entfaltung zu ermöglichen.

Hier kann ich Ihnen schon heute und an dieser Stelle, ein wesentlich stärkeres finanzielles und personelles Engagement seitens der Gemeinde zusichern.

3. Unsere Schulen SeitenanfangStartseite

Der Erhalt unserer Schulen in den Grundgemeinden ist zwingend anzustreben. Sie auch bei kleineren Schülerzahlen aufrecht zu erhalten, die Weichen rechtzeitig und zukunftsorientiert mit größter Wachsamkeit zu stellen, erfordert viel Einsatz, aber auch viel gemeinschaftliches Miteinander aller Verantwortlichen und der Bevölkerung.

Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang einen guten Kontakt zu den Grafschaftsgemeinden Michelrieth, Altfeld und Oberwittbach zu pflegen, damit ihre Kinder auch künftig unsere Schulen besuchen. Hier sind die Vereine und beide Kirchen wichtige Bindeglieder.

Auswärtige Zentral- und Großschulen sind unüberschaubarer und unpersönlicher. Eine Schule im Ort bedeutet kurze Wege, bessere und persönlichere Kontakte zu den Lehrern, geringere Fahrtkosten und insgesamt ein positiveres Umfeld. Für den Erhalt unserer Schulen werde ich deshalb mit ganzer Kraft kämpfen.

4. Unsere Vereine SeitenanfangStartseite

Wir sind eine Gemeinde, die auf ein sehr reges und gut fundiertes kulturelles Leben Dank unserer Vereine immer wieder aufbauen kann. Insbesondere die Jugendarbeit der Vereine ist durch keine Gemeinde zu ersetzen. Dies zu erhalten und weiter zu fördern, ist mir eine Selbstverständlichkeit. Vereinsnot ist Gemeindenot!

5. Unsere Kirchengemeinden SeitenanfangStartseite

Als praktizierender Christ und Pfarrgemeinderat, wird es mein Herzensanliegen sein, dass die beiden Kirchengemeinden Mittelpunkt des christlichen Lebens bleiben und sich im ausgewogenen Miteinander zum Wohle von uns allen, stets auch von der politischen Gemeinde getragen, frei und zukunftsweisend entfalten können. Ich bin Garant dafür.

Auch sie werden die Unterstützung der politischen Gemeinde benötigen, wenn es um den Erhalt der Pfarrstellen geht. Sie werden in mir einen streitbaren Helfer haben!

6. Unsere Jugend SeitenanfangStartseite

Unsere jungen Menschen sollen sich in unserer Gemeinde wohlfühlen, denn sie sind unsere Zukunft. Auch die nicht in den Vereinen integrierten Jugendlichen müssen ihren Platz im Ort finden.

So werde ich alles tun, ihnen ihre Entfaltung zu sichern, sie zu unterstützen um ihnen einen liebens- und lebenswerten Heimatort zu bieten und zu erhalten.

7. Unsere Senioren SeitenanfangStartseite

Auch unseren älteren Menschen gilt es einen angenehmen Lebensabend zu ermöglichen, sie haben durch viele persönliche Entbehrungen und harte Arbeit maßgeblich zu unserem heutigen Wohlstand beigetragen. Unsere beiden Kirchen, wie auch die Vereine bemühen sich hier nach Kräften. Ich werde dies ebenso tun.

8. Gewerbe, Handwerk und Dienstleistung SeitenanfangStartseite

Sofern überhaupt Bedarf besteht, könnten einige Gewerbebauplätze kostengünstig ausgewiesen werden.

Diese dürfen jedoch nicht, wie bei dem mit Bürgerentscheid zurecht abgelehnten Gewerbegebiet, zu Spekulationsobjekten werden, dürfen nicht Anlagespekulanten Tür und Tor öffnen.

Sie sollten vielmehr unsere heimischen Betriebe an uns binden und ihnen die Möglichkeit geben sich bei Bedarf nicht anderswo ansiedeln oder vergrößern zu müssen. Schwerpunkt ist die Förderung umweltfreundlicher Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe mit geringem Flächenverbrauch.

9. Finanzen SeitenanfangStartseite

Die finanzielle Belastung unserer Bürgerinnen und Bürger muss auf ein erträgliches Maß begrenzt werden. Erst denken, fachlich präzise beurteilen, genau abwägen und dann bürgergerecht und kostengünstig planen und bauen. Das wird mein Grundsatz sein und bleiben.

So auch meine volle Unterstützung bei der Kläranlagensanierung. Hier konnten über 5 Millionen DM gegenüber dem geplanten Neubau eingespart werden.

Dadurch bleiben unsere Bürger, für diese Sanierungsmaßnahme, von einer Kostenbeteiligung über Ergänzungsbescheide mit hoher Wahrscheinlichkeit ganz verschont.

Im Bereich der Esselbacher Hauptwasserleitung konnte ebenfalls durch einen Bürgerantrag von Erwin Kern aus Steinmark und mir, eine nicht erforderliche und etwa 700.000 DM teure Baumaßnahme abgewendet werden.

Auch durch den Bürgerantrag an die Wassergruppe eröffnete sich für unsere Gemeinde und Bürger eine Einsparmöglichkeit von weiteren 700.000 DM.

10. Unsere Trinkwasserversorgung SeitenanfangStartseite

Ein ganz hohes Gut stellt unser Wasser dar.

Wir haben das große Glück, ein Trinkwasser von allerbester Qualität aus unserem Spessart genießen zu können. Für eine industrielle und gewerbliche Nutzung in größerem Umfang ist es eigentlich viel zu kostbar.

Dieses wertvolle Gut, um das uns viele aus nah und fern beneiden, muss uns und unseren Kindern erhalten bleiben. Eine weitere beliebige Ausdehnung auf andere Gemeinden, wäre ein nicht wieder gutzumachender Fehler und würde insbesondere wieder für Steinmark die Gefahr von Wasserknappheitheraufbeschwören.

Die Grenzen hierbei müssen auch in der Wassergruppe immer wieder neu in Sachlichkeit, aber auch mit allem Nachdruck aufgezeigt werden. Dies haben wir, Berndt Kulitzscher aus Steinmark, Bernd Väth aus Oberndorf und ich, trotz so mancher Schelte für uns und alle Grundgemeinden mit Erfolg getan.

So wurde der Plan der Wassergruppe, neben dem Altfelder Gewerbegebiet auch noch das neu geplante Wohnbaugebiet "Mainberg" über den Weihers- und Wachengrund zu versorgen, korrigiert. Marktheidenfeld bohrt nun einen eigenen Brunnen, wodurch unsere Versorgungssicherheit wesentlich erhöht wurde.

Ich betrachte dies als großen, weitsichtigen und zukunftssichernden Erfolg unserer zielstrebigen und unnachgiebigen Verhandlungs- und Einspruchsstandhaftigkeit.

Urteilen sie selbst: Ich stehe als wirklich Parteiloser nicht in Abhängigkeit, sondern mit gesundem Menschenverstand und mit ganzer Kraft hinter unseren Menschen.

Auch stehe ich nicht alleine.

Wir, das sind engagierte Bürger aus Ihrer Mitte, haben die BGE als eingetragenen Verein gegründet, um eben diese Ziele gemeinsam durchzusetzen. Gleichzeitig garantiert unsere Satzung jedem unserer Kandidaten freie Entfaltungs- und Entscheidungsmöglichkeiten unabhängig von Partei- oder Fraktionszwang. Großen Wert legen wir dagegen auf ständigen Kontakt und Austausch mit der Bevölkerung.